top of page
  • anditrautmann

Vorbereitungszeit

Kennt ihr da Gefühl, wenn man in einer Achterbahn sitzt und das Gefährt los fährt? Meist geht es langsam los; bis die Bahn oben ist und dann Vollgas bergab fährt. Aussteigen geht jetzt nicht mehr. Bremsen auch nicht.

So fühlt es sich grade für uns an. (Diesen Absatz habe ich vor knapp zwei Wochen geschrieben und seither hat alles noch mehr Fahrt aufgenommen. Um den Artikel fertig zu stellen, war einfach keine Zeit mehr. Aber jetzt mal eins nach dem anderen.)

 

Letzte Woche waren wir in Friolzheim auf einem vollgepackten Vorbereitungsseminar von Coworkers. Zusammen mit anderen Verrückten, die in nächster Zeit in alle Welt ausreisen wollen oder zumindest darüber nachdenken. Dazu all die Mitarbeiter aus Stuttgart, die eigentlich auch alle auf jede Menge Auslandserfahrungen zurückblicken können. Das war schon eine besondere Atmosphäre. Die Gesprächsthemen in den Pausen oder nach dem Abendprogramm kreisten dementsprechend auch immer wieder um die bevorstehenden Ausreisen:

Wo geht’s bei euch hin?

Was packt ihr ein? Was kann man vor Ort besorgen?

Wie wird der Umzug für die Kinder? Finden sie Anschluss im Kindergarten?

Wie schaffen wir es, den kompletten Haushalt in kurzer Zeit loszuwerden oder in Kisten zu packen und wo kann man seine lieb gewordenen Dinge dann für Jahre unterstellen? Wir sind da in einer komfortablen Lage und konnten alles einfach auf unseren riesigen Dachboden packen.

Welche Herausforderungen kommen noch auf uns zu?

Nach einer Woche mussten wir uns dann auch schon wieder von lieb gewonnenen Weggefährten und neuen Freunden verabschieden und das für die nächsten Jahre.

 

Diese Woche war geprägt von Ausräumen, Restrenovierungsarbeiten, Verpacken und Sortieren. Seit gestern ist unser Zuhause komplett ausgeräumt und in Kisten verpackt. Heute wohnen dort schon unsere Mieter.


Bye bye Arlen


Der Projektstart in Kampala lässt allerdings noch ein bisschen auf sich warten. In der Zwischenzeit leben wir aus dem Koffer, sozusagen ohne festen Wohnsitz, und sind in Deutschland unterwegs um uns noch besser auf unsere Arbeit vorzubereiten.

 

Ab heute sind wir sechs Wochen in Bonn an der Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ). Zunächst zwei Wochen intensives Sprachtraining in Luganda, dann Landeskunde, Sicherheitstraining, Kulturtraining, Erste Hilfe und was noch alles so dazu gehört. Im November bleibt noch etwas Zeit um unsere Koffer umzupacken und uns von unseren Familien zu verabschieden. Dann werden die warmen Winterklamotten auch noch weggepackt und die Fahrt zum Flughafen beginnt.

 

Am 09. Oktober habt ihr noch einmal die Chance, uns in live zu sehen, bevor wir den Kontinent verlassen. Im Rahmen des Gottesdienstes der FeG Singen werden wir feierlich verabschiedet und ganz offiziell ausgesandt. Ihr seid ganz herzlich eingeladen vorbeizuschauen. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Freiburger Str. 4a in Singen. Anschließend gibt es Zeit für Begegnungen beim gemeinsamen Essen. Wem die Anfahrt zu weit ist, kann sich online zuschalten auf dem YouTube-Kanal der FeG (https://youtube.com/channel/UCQLVFV7d8FyYvKhiFRiEEmQ).

Wir freuen uns, möglichst viele von euch zu sehen.

 

Bis Bald ihr Lieben.

Comments


bottom of page